Standpunkt Senioren

  • Durch die betriebliche Umorientierung des Wohnstiftes in eine Seniorenresidenz ohne stationäres Pflegeangebot gibt es in Timmendorfer Strand zurzeit kein Angebot für stationäre Betreuung. Senioren, die auf Pflege angewiesen sind, müssen daher Plätze in anderen Gemeinden in Anspruch nehmen. Um die Beseitigung dieser Unterversorgung muss sich die Gemeinde unbedingt kümmern. Die Versorgung mit stationären Pflegeplätzen für alte Menschen ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Ich strebe daher zusammen mit einem kompetenten Träger der Seniorenbetreuung die Gründung einer stationären Pflegeeinrichtung in Timmendorfer Strand an.
  • Unsere Gemeindeschwester, Frau Kloss, hat mir darüber berichtet, dass durch Änderungen im Pflegegesetz immer mehr Senioren ambulante Hilfe in Anspruch nehmen. Die bestehenden ambulanten Hilfsangebote decken diesen wachsenden Bedarf nicht. Ich werde mich daher für den Erhalt der auslaufenden Stelle der Gemeindeschwester einsetzen, damit für ältere Bürger auch weiterhin eine Begleitung bei Einkauf oder Arztbesuch gewährleistet ist.
  • Gemeinsam mit dem Seniorenbeirat (begonnen damals unter dem leider viel zu früh verstorbenen Vorsitzenden Udo Meier) und der evangelischen Kirche entwickeln wir zurzeit für die ambulante Betreuung von Senioren ein Mehrgenerationenprojekt. Hierbei wollen wir den Neubau eines Kindergartens mit dem Bau einer Begegnungsstätte für die älteren Mitbürger verbinden. In diese Begegnungsstätte soll eine Tagespflege und ein ambulanter Pflegedienst integriert werden.
  • Von der Wohnungsknappheit sind auch unsere Senioren betroffen. Vielfach ist ihnen Ihre bisherige Wohnung zu groß und für das Alter nicht barrierefrei ausgestattet. Bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums müssen wir deswegen auch immer darauf achten, dass zentrumsnah barrierefreier Wohnraum geschaffen wird.
Teilen Sie diesen Beitrag